partition manager - open source partitionierung
Da meine Ubuntu Netbook Remix-Installation mit Standardeinstellungen von der Partitionierung her nicht so verlaufen ist, wie ich mir das vorgestellt habe (die Partition war viel zu klein), wollte ich vor der erneuten Installation mein System schon im Vorfeld partitionieren. Partition Magic ist ja in aller Munde, allerdings sind dafür ja wohl Lizenzgebühren zu entrichten. Da habe ich mich gefragt, was es wohl an Open Source-Alternativen gibt und mal die Suchmaschine angeworfen. Zu Open Source-Partitionierung mit grafischer Oberfläche habe ich eigentlich nur zwei Möglichkeiten gefunden. Beide Lösungen spielen mit dem Namen der o.g. Partitionssoftware, denn sie heißen Partition Logic und Parted Magic.

Samsung NC10 BH anyNET 25,9 cm (10,2 Zoll) WSVGA Netbook UMTS (Intel Atom N270 1,6GHz, 1GB RAM, 160GB HDD, Intel GMA 950, XP Home) schwarz

Acer Aspire One D150 25,7 cm (10,1 Zoll) Netbook (Intel Atom N270 1,6GHz, 1GB RAM, 160GB HDD, Intel 945GSE, XP Home) schwarz
Da der Partitionsmanager Parted Magic gleich eine USB Boot-gerechte Version bereit stellt, habe ich mich für diese Distribution entschieden. Auf der Website des Anbieters läßt sich die Version pmagic-usb-4.0.zip herunterladen. Diese ist zu entpacken und flach auf einen bootbaren USB-Stick zu kopieren. Für Windows-Benutzer ist ein weiter Schritt notwendig, da Parted Magic einen Bootloader benötigt. Hierfür ist SYSLINUX vorgesehen. Auf der Website http://www.kernel.org/pub/linux/utils/boot/syslinux/ ist eine ZIP-Datei der Distribution herunterzuladen, z.B. syslinux-3.75.zip. Diese ist zu entpacken (z.B. mit 7-Zip nach Ordner syslinux-3.75). Danach ist in das neu erstellte Verzeichnis ..\syslinux-3.75\win32\ zu wechseln und folgende Zeile auszuführen:
Syntax: syslinux.exe -d /boot/syslinux -ma X:
Beispiel: syslinux -d /boot/syslinux -ma E:
(in diesem Fall ist E: der USB-Stick mit den Parted Magic-Dateien)
Mit diesem Schritt sollte die Erstellung eines Parted Magic
LiveUSB-Sticks abgeschlossen sein. Wenn alles richtig ausgeführt wurde,sollte man jetzt von dem Stick booten können und die
Partitionierungssoftware Parted Magic starten können. Parted Magic ist
sehr einfach zu bedienen und man kann die Partitionen mit der Maus aufder grafischen Oberfläche verändern. Aber Vorsicht, etwas
Hintergrundwissen sollte vorhanden sein, um nichts zu zerstören!
Hier schreibe ich noch mal alle notwendigen Schritte in Kurzform
zusammen:
1. pmagic-usb-4.0.zip herunterladen und entpacken
(http://partedmagic.com/)
2. Kopieren des Inhaltes auf einen bootbaren USB-Stick
3. syslinux-3.75.zip herunterladen und entpacken
(http://www.kernel.org/pub/linux/utils/boot/syslinux/)
4. Ausführen von syslinux -d /boot/syslinux -ma E:
(im entpackten Verzechnis ..\syslinux-3.75\win32\)
5. von USB-Stick booten
(ggf. mit esc ins Bootmenü und USB auswählen)
Tags: netbook, notebook, open source partition software, open source partitionieren, open source partitionierer, open source partitionierung, open source partitioning, partition freeware, partitionieren freeware, partitionierung freeware, ubuntu, ubuntu jaunty 9.04, ubuntu jaunty jackalope 9.04
